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Ergotherapie

 "Ergotherapie zählt zu den handlungsorientierten Therapiekonzepten und arbeitet als aktivierendes Verfahren mit verschiedensten handwerklichen und gestalterischen Angeboten!“

Diese ergotherapeutischen Angebote ergänzen, während des stationären Aufenthaltes, den individuell erarbeiteten Behandlungsplan eines Patienten, zusätzlich zur medizinischen Versorgung. Die einzusetzenden Materialien und Techniken werden hierbei, zusammen mit dem Patienten, so ausgewählt, dass sie seiner realen Lebenswelt entsprechen, bzw. als Basis für das Training elementarer Fähigkeiten dienen können.

So unterstützen und trainieren handwerkliche Angebote grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche aufgrund der Erkrankung, (vorübergehend oder möglicherweise sogar völlig) verlorengegangen sein können, deren Vorhandensein aber für eine berufliche und persönliche Integration nötig ist.

Das handwerkliche Behandlungsangebot kann, je nach Bedarf, auch noch um verschiedene lebenspraktische Übungen erweitert werden. Diese lebenspraktischen Aktivitäten berücksichtigen dann das soziale Umfeld des Patienten und unterstützen so z.B. die Vorbereitung eines eigenständigen Lebens außerhalb des stationären Rahmens.

Im Rahmen all dieser Möglichkeiten besteht die ergotherapeutische Aufgabe darin, bei der Diagnose krankheitsbedingt (psychisch oder motorisch) eingeschränkter Funktionen bzw. Fähigkeiten mitzuwirken und zur Wiederherstellung, Verbesserung bzw. Kompensation dieser Problembereiche beizutragen.

 

 

 

Eine weitere zentrale Aufgabe der Ergotherapie ist es auch, das aktuelle Handeln in regelmäßigem Austausch mit den Patienten zu reflektieren, im Bedarfsfall für "problembesetzte" Bereiche Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten sowie notwendige Hilfestellung bei deren Realisierung zu geben. Darüber hinaus unterstützt das Team der Ergotherapie die Patienten auch bei der Integration in ein alternatives Arbeitsleben oder hilft bei der Suche nach Möglichkeiten sinnvoller, tagesstrukturierender Maßnahmen für die Zeit nach dem stationären Klinikaufenthalt.

Um die Wiedereingliederung der Patientinnen und Patienten in ihr soziales Umfeld zu erleichtern, können alle ergotherapeutischen Angebote auch teilstationär oder ambulant genutzt werden.

Die ergotherapeutische Vorgehensweise orientiert sich dabei an den Alltagsproblemen des Patienten, berücksichtigt seine individuellen Lebensgewohnheiten und knüpft an vorhandene Fähigkeiten an.

Die Inhalte der therapeutischen Behandlung werden jeweils individuell am Problem bzw. den Ressourcen des betreffenden Patienten ausgerichtet. Die fortlaufende Planung hierfür findet im interdisziplinären Team der behandelnden Station statt, wird dort regelmäßig besprochen und bei Bedarf modifiziert. Außerdem fließen die Ergebnisse in die aktuellen Behandlungsdokumentationen mit ein.

 

Die Ergotherapieabteilung besteht aus fünf Bereichen mit unterschiedlichsten Angeboten!

Die Materialien:

Gruppe I:

Gruppe II:

Gruppe III:


Gruppe IV:


Gruppe V:




Arbeiten mit Holz

Arbeiten mit Peddigrohr

Arbeiten mit Ton, Stoff, Seide
und Speckstein


Arbeiten mit Pflanzen in den
Außenanlagen und im Garten


Arbeitet mit Materialien aus allen Bereichen
und bietet inhaltlich ein speziell an den Bedürfnissen
gerontopsychiatrischer Patienten orientiertes Programm. Hier gibt es neben den Gruppen auch die Möglichkeit für regelmäßige individuelle Einzeltherapie.

 

 

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